Mit der Kraft der Bürger für die Interessen der Bürger!

Das Bürgerforum ist mit 4 Abgeordneten im Quedlinburger Stadtrat vertreten!

Bürgerforum Quedlinburg e.V.

Aktuelles:

28.03.13 19:46

Geteilte Reaktionen auf Zukunftsvision - alternativlos oder fantasielos?

Am 28.03.2013 erschien in der MZ ein sehr interessanter Artikel über eine Zukuntsvision einer...


23.11.12 12:48

Schwarzer Donnerstag für den Quedlinburger Stadtrat

Am 22.11.2012 hat sich der Stadtrat von seiner bürgerunfreundlichsten Seite gezeigt.


31.08.12 14:42

Stadtrat am 30.08.2012

Heftige Diskussion um Tank- und Rastanlage an der B6-n. Wurde der Stadtrat mit der Planung...


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Frust über die Politik - auch in Quedlinburg

Ein Artikel in Spiegel online bringt es auf den Punkt:(Klickenn Sie auf den Text, um den Artikel zu lesen.)

Klimawandel, Hunger, Krieg - das sind die Realitäten unserer Zeit, und wir kennen die Gründe dafür. Und was tun wir? Wir essen Bio oder spenden für Greenpeace. Das ist nicht genug. Unsere Zukunft ist zu wichtig, um sie konzeptlosen Politikern zu überlassen. Ein Plädoyer für mehr Empörung.

Empörung ist auch auf kommunaler Ebene überfällig. Und das nicht nur am Stammtisch, sondern dort, wo sie gehört wird, und dort, wo man mitmischen kann. Das jüngste Beispiel des unglaublich peinlichen Geschehens um das Kurzentrum Bad Suderode ist ein aktuelles Beispiel der Abgehobenheit von Politikern, die schon lange keine Ideen und Visionen mehr haben, die in der Starre der vermeindlichen Alternativlosigkeit verharren und sich nicht mehr für ihr Volk - den eigentlichen Souverän in unserem Staat - interessieren.

Wir - das Volk - sind selber schuld!

Tun Sie etwas! Lassen Sie sich das nicht mehr gefallen! Meckern Sie nicht nur, sondern tun Sie etwas Konstruktives!

Beispiele gibt es genug:

  • Belagern Sie mit soviel Öffentlichkeit wie möglich die Stadtratssitzungen. Schauen Sie "Ihren" gewählten Stadträten auf die Finger und sprechen Sie darüber, was sie erleben.
  • Bringen Sie sich in Parteien, Vereine und Wählergemeinschaften ein, wenn Sie gute Ideen haben.
  • Hören Sie endlich damit auf, sich über die Gebietsreform und ihre Folgen zu beschweren und dann doch wieder die gleiche Landesregierung, die das alles verbockt hat, zu wählen.
  • Setzen Sie Zeichen, indem Sie bei der nächsten Bundestagswahl den neoliberalen Sebstbedienungsladen endlich abwählen, der sich für Sie schon lange nicht mehr interessiert.

Und glauben Sie nicht, dass es jemand anderes für Sie macht. Wir allein sind für unsere Zukunft verantwortlich und an allem Schuld. Denn "Die da oben" gibt es nicht. Das ist nur eine bequeme Ausrede für alle, die zwar gern meckern, aber zu bequem sind, etwas zu verändern.

06/09 2012

Neues aus Kirche und Stadt

Für den Stadtrat am 19. 07. 2012 hatte die Verwaltung eine Vorlage erarbeitet, die im nichtöffentlichen Teil behandelt werden sollte. Sie erschien unter dem Namen:

Richtungsentscheidung zur Umsetzung des neuen Nutzungs- und Präsentationskonzeptes für den Stiftsberg in Quedlinburg

Der BeschlussVorschlag lautete:

Der Stadtrat beauftragt den Oberbürgermeister, auf der Basis des von der ARGE culture concepts/KK architekten erarbeiteten Nutzungs- und Präsentationskonzeptes (Kurzfassung als Anlage), mit der Fortführung der Gespräche zwischen den Vertretern des Gemeindekirchenrates des evangelischen Kirchspiels Quedlinburg und der Domschatzverwaltung Quedlinburg/Halberstadt sowie der Stadt Quedlinburg mit der Zielstellung der Umsetzung eines gemeinsamen Betreibermodells.

Schon seit einigen Monaten erscheint es mir sehr wichtig, diesen wesentlichen Sachverhalt öffentlich zu diskutieren, denn er betrifft die im wahrsten Sinne des Wortes „Heiligste Kuh" der Quedlinburger, das Schloss mit der Stiftskirche, unter Umständen sehr tiefgreifend. Einigen Mitgliedern des Rates und der Verwaltungsspitze ist diese Vorstellung wohl nicht sehr angenehm, denn Volkes Stimme ist unberechenbar. Aber damit muss man in einer Demokratie leben!

[Lesen Sie hier den ganzen Beitrag von Christian Amling]

31/08 2012

Grüne Energie - Lüge auf der Stromrechnung

Wenn alle Medien im Herbst in mittlerweile schon gewohnter Manier die nächsten Strompreiserhöhungen wieder vor allem auf die EEG-Umlage schieben, dann hat man entweder keine Ahnung und glaubt den Unsinn selbst - oder man tischt uns allen eine ungeheuerliche Lüge auf.

Leider stieß auch der Geschäfsführer der Quedlinburger Stadtwerke im letzten Jahr mit in dieses Horn, obwohl er es eigentlich besser wissen müsste.Schade, denn wir haben nicht für den Erhalt der Stadtwerke in kommunalem Eigentum gekämpft, damit sie weiter das Lied der Stromkonzerne singen, sondern damit wir gemeinsam die Chance ergreifen, aus der Energiewende als Gewinner hervorzugehen. Und dazu gehören umfassende Information und Aufklärung statt Verschleierung.

Glauben Sie nicht alles! Informieren Sie sich und bilden Sie sich Ihr Urteil dann selbst

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster Zeit online (31.08.2012): Lüge auf der Stromrechnung

Memorandum_Marktplatz-2010.pdf

08/07 2010

Das Bürgerforum zur Inbetriebnahme der Bürgerkraftwerk-Solaranlage auf dem Acron-Hotel

Wir möchten uns bei allen Beteiligten bedanken, die zum Gelingen dieses ersten Schrittes eines Quedlinburger Bürgerkraftwerkes beigetragen haben.

Wir haben es hier in beeindruckender Art und Weise mit einem Beispiel erfolgreicher Zusammenarbeit von engagierten Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Quedlinburg, dem kommunalen Unternehmen "Stadtwerke Quedlinburg GmbH" sowie weiterer Quedlinburger Unternehmen zu tun.
Sie alle haben einen Bezug zu ihrer Heimatregion und sind gewillt und in der Lage, auch Quedlinburg aktiv am unaufhaltsamen Umbau der Energiewirtschaft teilhaben zu lassen.

Es gibt sie leider immer noch – die Skeptiker, die meinen, erneuerbare Energien wären nur ein vorübergehender Hype einiger grüner Spinner. Lassen wir uns von ihnen nicht aufhalten und gestalten diese Entwicklung auch in Quedlinburg aktiv mit.

In einer am 7.7.2010 vom Umweltbundesamt veröffentlichten Studie wird festgestellt, dass sich Deutschland selbst nach einer sehr konservativen Modellrechnung bis 2050 komplett mit Ökostrom versorgen kann. Und das ausschließlich auf der Basis der bereits heute verfügbaren Technik.
Bislang ist die Stromerzeugung in Deutschland für mehr als 40 % des CO2-Ausstoßes verantwortlich.

Sachsen-Anhalt ist mit den vielen unübersehbaren Windenergieanlagen Vorreiter in Deutschland. Rund um Quedlinburg schießen Windräder und Solaranlagen wie Pilze aus dem Boden.
Erst gestern berichtete das MDR-Fernsehen in der Sendung „Sachsen-Anhalt heute“ über 2 von der Wohnungsgenossenschaft Halberstadt umgebaute Plattenbauten, die sich mittels Solarthermie und Fotovoltaik-Anlagen zu 100% selbst mit Wärme versorgen. Das sollte eine Aufforderung an die Quedlinburger Wohnungsunternehmen sein, die bisher eher noch zögerlich sind.

Angesichts dieser Tatsachen und wissenschaftlich untermauerten Prognosen lassen sich die Argumente der Skeptiker nicht mehr halten.
Bei einem der vielen Treffen der Bürgerinitiative „Quedlinburger Energieforum“ sagte jemand, man müsse ja nicht auf jeden Zug aufspringen, der vorbeifährt. Wir haben dagegen gehalten, das man aber bei aller angebrachten Vorsicht sehr schnell Gefahr läuft, den letzten Zug zu verpassen und im Regen stehen zu bleiben.

Deshalb lassen Sie uns etwas mit Quedlinburger Bürgern für Quedlinburger Bürger tun und damit gleichzeitig einen positiven Beitrag für das Image der Stadt leisten, das leider bisher in Bezug auf Innovationsfähigkeit eher zu wünschen übrig lässt.
Wir haben die bisher seltene Situation, dass Bürgerinnen und Bürger der Stadt bereit sind, ihr Geld und ihre Freizeit in ein Projekt zu investieren, welches allen ein gutes Gefühl und am Ende auch noch einen Gewinn einbringen wird, der hier bleibt und nicht wie so oft an externe Großunternehmen abfließt.
Wir haben zum Glück und durch unser eigenes Engagement nach wie vor kommunale Stadtwerke, die offensichtlich die Zeichen der Zeit erkannt haben und das Projekt aktiv unterstützen und damit ihre Verbundenheit mit der Stadt und der Region eindrucksvoll dokumentieren.

Lassen Sie dieses Projekt wachsen und zu einem Erfolgsmodell werden. Lassen Sie das gemeinsame mutige Handeln von Bürgerschaft, regionalen Unternehmen, Stadtrat und Stadtverwaltung zur Normalität werden. Am Ende werden wir alle davon profitieren, denn angesichts der immer schlechter werdenden politischen Rahmenbedingungen können wir unsere Region nur durch eigenes Handeln lebenswert erhalten.

Steffen Kecke